Selbsorganisatorische Hypnose ermöglicht dem Patienten, während eines schlafähnlichen, jedoch dennoch „wachen“ Trance-Zustandes seine Aufmerksamkeit nach Innen zu richten. Weg vom Verstandesdenken, hin zum Unbewussten. Durch eine direkte Kommunikation mit dem Unbewussten kann der Patient Zugang zu seinen inneren Ressourcen finden, die Selbstheilungskräfte stärken, herausfinden, welche Erfahrungen im Leben zur Entstehung seiner Symptome beigetragen haben und welche Möglichkeiten es gibt, den Weg aus der Krankheit hin zur guten Gesundheit zu finden.

Bei der Selbstorganisatorischen Hypnose verzichtet der Therapeut auf Suggestionen. Vielmehr bietet er dem Patienten Möglichkeiten an, die ihn zum Erreichen seiner Ziele unterstützen können. Inwieweit das Unbewusste des Patienten die Vorschläge aufgreift und damit arbeitet oder ob es völlig andere eigene Vorgehensweisen wählt, wird nicht vom Therapeuten beeinflusst. Der Therapeut fungiert quasi als Wegbegleiter, als unterstützende Instanz. Die Kontrolle liegt während der gesamten Trance zu 100 % beim Patienten.

Die Selbstorganisatorische Hypnose eignet sich bereits für Kinder ab ca. 3 Jahren und kann helfen, schon im Kindesalter auftretende Probleme an der Wurzel zu packen, deren Ursachen und Auslöser aufzudecken und verschiedenen Ereignissen eine andere innere Bewertung zuteil werden zu lassen. Traumata können aufgelöst und Kinder in ihrer individuellen Entwicklung unterstützt werden.

Nach oben gibt es keine Altersgrenze und so können Menschen auch im hohen Alter ihre inneren Themen bearbeiten und physisch wie psychisch gestärkt werden.

Mögliche „Einsatzbereiche“ der Selbstorganisatorischen Hypnose (Auszug):
 

  • SELBSTENTWICKLUNG SELBSTINDIVIDUATION:
  • >   Persönlichkeitsentwicklung
  • >   Berufs- und Lebensgestaltung
  • >   Erreichen von Zielen/Erfolgsmanagement
  • SOMATISCHE STÖRUNGEN:
  • >   Schmerzen (akut und chronisch)
  • >   Immunologische Auffälligkeiten (Warzen, Dermatosen etc.)
  • >   Dysfunktionen
  • PSYCHOTHERAPIE:
  • >   Psychosomatische Störungen (Neurodermitis, Morbus Crohn,
           Allergien, Asthma, Reizdarmsyndrom, Tinnitus, Migräne,
           Fibromyalgie etc.)
  • >   Angststörungen und Phobien
  • >   Posttraumatische Störungen
  • >   Unerfüllter Kinderwunsch
  • >   Burnout (Prävention und Therapie)
  • >   Schlafstörungen
  • >   Süchte / Zwänge
  • "BESONDERES" VERHALTEN:
  • >   Essstörungen (Bulimie, Anorexia nervosa)
  • >   Nägelkauen
  • >   Bettnässen
  • >   Rauchen